Jakobsweg: 5 Gründe, warum Du diesen Weg gehen solltest

Der Jakobsweg, schon oft gehört, aber nie gewesen? Spätestens seit Hape Kerkelings Buch Ich bin dann mal weg zieht es immer Menschen auf diesen Weg. Menschen die zu Pilgern werden, eine unvergessliche Zeit auf dem Jakobsweg verbringen und immer wieder dorthin zurück kehren.

Du bist noch unsicher, ob der Jakobsweg etwas für Dich ist? Dann liefere ich Dir hier 5 Gründe, warum Du diesen Weg gehen solltest.

1. Der Jakobsweg ist der Weg zu Dir selbst

Alleine reisen und alleine sein kann für einige Menschen erst einmal etwas Beängstigendes sein. Trau Dich und der Jakobsweg wird Dich für Deinen Mut entlohnen. Plane Dein Abenteuer für Dich selbst. Niemand kennt Dich dort. Niemand hat Erwartungen an Dich. Auf dem Jakobsweg kannst du ganz Du selbst sein und an der ein oder anderen Stelle wirst Du so viel über Dich selbst lernen können. Was Du tust, was Du für Erwartungen und Ziele hast, entscheidest Du ganz alleine. Eine Freiheit, die viele Menschen so aus ihrem Alltag nicht mehr kennen und ich verspreche Dir, Du wirst niemals ganz alleine sein, wenn Du es nicht willst.

Der Jakobsweg bietet zahlreiche Möglichkeiten Kontakt zu anderen Pilgern aufzunehmen und jede Geschichte, die Du auf dem Weg hörst, kann Dein eigenes Leben bereichern.

Gib Dir und dem Jakobsweg die Chance, dich selbst neu kennenzulernen.

2. Der Jakobsweg ist keine Pauschalreise

Individualität ist es, was den Jakobsweg unter Anderem ausmacht. Hier gibt es kein vorgefertigtes Raster, hier entscheidest Du, wie weit du gehen möchtest oder an welchem Ort du gerne inne halten möchtest. Gib Dir den Freiraum, Deine Reise selber in die Hand zu nehmen und flexibel auf die Situation reagieren zu können. Vergiss nicht, es ist Dein Weg.

3. Ein Teil der Jakobsweg-Familie werden

Auf dem Jakobsweg ist niemand alleine, der nicht alleine sein will. Du wirst viele tolle Menschen von der ganzen Welt kennenlernen. Menschen mit spannenden Geschichten, Menschen mit traurigen Geschichten, Menschen mit inspirierenden Geschichten. Werde ein Teil der Jakobsweg-Familie. Ob Business Manager aus den USA, Ex-Soldat aus Australien, trauernder Witwer oder Studentin aus den Niederlanden, hier alle habt eins gemeinsam, ihr seid Pilger. Auf dem Jakobsweg gibt es ein Gemeinschaftsgefühl, was einem im Alltag oft fremd ist.

4. Lerne Deine Grenzen kennen und wachse über Dich hinaus

Du bist noch nie alleine verreist? Du bezeichnest Dich als unsportlich? Du denkst Du bist zu alt? Trau Dich, geh an Deine eigenen Grenzen, wachse darüber hinaus und sei am Ende stolz auf Dich. Es wird Tage geben, an denen Du Dich fragst, warum du nicht gerade mit einem Cocktail in der Hand an irgendeinem Pool liegst. Tage, an denen Dir dein Körper so schmerzt, dass Du nicht weißt, wie es weiter gehen soll. Tage voller Regen, Tage mit beißender Hitze, Tage an denen Du aufgeben willst und Tage an denen Du Dich einsam fühlst.

Du wirst all das überwinden, geh Deinen Jakobsweg in Deinem eigenen Tempo. Wenn Du an einem Tag nur 5 Kilometer gehen willst, dann gehst Du nur 5 Kilometer. Dein Weg, Deine Grenzen. Erkenne Sie und lass Dir vom Jakobsweg zeigen, dass auch Du alle Schwierigkeiten meistern kannst. Am Ende wirst Du feststellen, dass Du über Dich hinausgewachsen bist, in welchem Bereich auch immer.

5. Weniger ist mehr

Der Jakobsweg wird Dir aufzeigen, wie unwichtig materielle Dinge sind. Ein leckeres Bocadillo im Bauch und ein Bett zum Schlafen ist es, was Du brauchst.

Für Deinen Besitzstand brauchst Du keine 3-Zimmer, Küche, Diele, Bad, was Du zum Leben brauchst, passt in einen Rucksack.

Es ist egal, ob Du eine Swatch, eine Breitling oder gar keine Uhr am Arm hast. Auf dem Jakobsweg sind alle Pilger gleich.

Hier zählt das Wesentliche, das Menschliche und keine Statussymbole.